Franz Oppenheimer, der Soziologe, an der Goethe Universität!

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Mein Eröffnungsrede zur Aufstellung über Franz Oppenheimers Leben und Arbeit heute, den 14. April 2014:
Heute ist ein ganz besonderer Tag.
Für Lehrende und Lernende ist es der aufregende erste Tag des Sommersemesters.
Wir an der Goethe-Universität werden in diesem Semester viele Veranstaltungen und Feste zum 100. Geburtstag der Uni feiern. Der heutige Tag ist ein gutes Beispiel dafür.
Wir als Institut für Soziologie feiern jetzt auch unser erstes Jahr als gemeinsames Institut.
Das mag seltsam klingen, da die Soziologie an der Goethe-Universität bereits seit Prof. Franz Oppenheimers Berufung in 1919 etabliert ist. Oppenheimer hatte den ersten Soziologie-lehrstuhl in Frankfurt und ganz Deutschland inne.
Die Frankfurter Soziologie hat – dank Oppenheimer und anderen – in kurzer Zeit weltberühmtes Ansehen in der Soziologie gewonnen. Daher baut unser Erfolg als Soziologieinstitut in Frankfurt direkt auf dem Erfolg auf, den Oppenheimer in den 20er Jahren begonnen hat.
Und dieses Jahr ist überdies ein besonderes Jahr, weil Franz Oppenheimer vor 150 Jahren geboren ist – ein guter Grund zusammen heute und in den nächsten Wochen sein Leben und Werk durch diese Ausstellung zu reflektieren.
Unser Institut für Soziologie ist besonders stolz, diese Veranstaltung und diese Ausstellung der Allgemeinheit anzubieten und heute zu eröffnen. Ein besonderer Dank geht an unsere Sponsoren, die durch ihren Beitrag deutlich signalisieren, dass diese Ausstellung nicht nur an der Goethe-Universität und nicht nur in Frankfurt, sondern in ganz Deutschland von Interesse ist: F+U Unternehmensgruppe gGmbH Heidelberg,
Moses Mendelssohn Stiftung Erlangen, und Wilhelm-Fraenger-Institut gGmbH Potsdam.
Ich bedanke mich persönlich – und im Namen des großen gesamten Instituts für Soziologie – bei Herrn Prof. Klaus Lichtblau und Frau Claudia Willms für ihre vorbildliche und hervorragende, visionäre Arbeit, diese Ausstellung ins Leben zu rufen. Es ist eine wunderbare Gelegenheit, die Relevanz und Geschichte der Soziologie an der Goethe-Universität sichtbar und bekannt zu machen, unsere Identität als Soziologinnen und Soziologen hier in Frankfurt zu stärken, und unserer „Soziologe der ersten Stunde“ eine verdiente Ehrung und Wertschätzung zu zeigen.
Es ist mir heute eine Ehre, diese Veranstaltung zu eröffnen. Schön, dass Sie heute bei uns sind, für diesen besonderen Tag und alles, das er beinhaltet, diese verdiente Ehrung an Herrn Oppenheimer, und die dadurch geschaffene Stärkung der Soziologie in Frankfurt.

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